Schwefeldioxid – SO2

Der am Tachometer angezeigte Wert stellt dar, wie viel Prozent im Schnitt vom vorgeschriebenen Grenzwert innerhalb der letzten 24 Stunden im Werk Wietersdorf emittiert wurde. Das Werk hat für Schwefeldioxid (SO2) einen Grenzwert von 50 mg/Nm³ einzuhalten. Der Jahresmittelwert 2014 lag bei 5,9 mg/Nm³.
Was ist Schwefeldioxid (SO2)?
Schwefeldioxid (SO2) ist ein farbloses und in höheren Konzentrationen stechend riechendes, sauer schmeckendes Gas. Es ist sehr gut wasserlöslich und bildet mit Wasser in sehr geringem Maße schweflige Säure.
Wo entsteht Schwefeldioxid (SO2) im Werk?
In den Rohstoffen (Kalk und Mergel) kann der Schwefel lagerstättenbedingt (so in Wietersdorf) als Sulfid und als Sulfat gebunden vorliegen. Bei der Vorwärmung des Rohstoffes, wird ein Teil des im Sulfid gebundenen Schwefels, bei Temperaturen zwischen 370°C und 420°C als Schwefeldioxid (SO2) ausgetrieben. Neben der Industrie mit 53% ist der Kleinverbraucher mit 28% der zweitgrößte SO2– Emittent.

Derzeit werden in Wietersdorf die jährlichen, routinemäßigen Revisionsarbeiten durchgeführt, daher ist der Drehrohrofen außer Betrieb. Die Arbeiten werden voraussichtlich am 30. Jänner 2018 abgeschlossen sein. Die Messdaten werden wieder ab der Inbetriebnahme veröffentlicht.

Derzeit ist der Drehrohrofen für die Durchführung von Wartungsarbeiten für kurze Zeit außer Betrieb. Die Messdaten werden wieder ab der Inbetriebnahme veröffentlicht.