w&p zu Donau Chemie: „Wir sind nicht bereit, über die Bevölkerung drüber zu fahren“.

w&p zu Donau Chemie: „Wir sind nicht bereit, über die Bevölkerung drüber zu fahren“.

Utl. Giftmülldeponie Brückl ist und bleibt Wurzel des Problems – Donau Chemie stellt Situation vollkommen falsch dar

Wietersdorf/Klagenfurt, 14. Juli 2015 …. Seit Wochen arbeitet w&p Zement intensiv an einer Zukunft für das Görtschitztal mit. Eine Lösung kann es nur unter Einbindung der betroffenen Bevölkerung geben. Anders als die Donau Chemie sind wir nicht bereit, über die Menschen drüber zu fahren. Den Vorwurf der Donau Chemie, alle Gesprächspartner monatelang hingehalten zu haben, weist das Unternehmen daher auf das Schärfste zurück. Die w&p Zement haben gegenüber der Donau Chemie und auch öffentlich von Beginn an drei Voraussetzungen formuliert, die erfüllt sein müssen, damit am Standort Wietersdorf neuerlich Blaukalk verwertet werden kann: Die Gewährleistung der technischen Voraussetzungen, die Einbindung der Bevölkerung sowie eine einwandfreie Analytik bei der Donau Chemie. In diesem Sinne hat w&p Zement intensiv an technischen Lösungen gearbeitet, um eine Blaukalk-Verwertung ohne Umweltbelastung zu ermöglichen. Ein entsprechendes Konzept wurde im Konsens mit Donau Chemie, Umweltbundesamt, lokalen Behörden sowie NGOs bereits im Mai fertiggestellt. Damit hat w&p eine der drei von ihr gestellten Bedingungen für eine mögliche künftige Blaukalkverwertung im Zementwerk Wietersdorf erfüllt. Auch ist das Unternehmen den Forderungen der Donau Chemie über weite Strecken entgegen gekommen. Nur hinsichtlich der zeitlichen Komponente und der damit einhergehenden Einbindung der Bevölkerung gab es gravierende Meinungsverschiedenheiten. Im Gegensatz zu Donau Chemie, die über die Köpfe der Bevölkerung hinweg die Sanierung ihrer Giftmülldeponie vorantreiben will, ist w&p überzeugt, dass eine nachhaltige Sanierung der Deponie
Brückl nur mit Einbindung der betroffenen Bevölkerung erfolgen kann. w&p Zement hat aus der Vergangenheit gelernt und sucht den offenen und transparenten Dialog mit der Bevölkerung. Dieser Lernprozess steht den Verwaltern der Giftmülldeponie in Brückl offenbar noch bevor. Klar ist: Mit ständigen Klagsdrohungen hat die Donau Chemie w&p Zement in den letzten Wochen unter Druck gesetzt, den Vertrag zu erfüllen – und dies ohne wenn und aber. Die Donau Chemie hat w&p aufgefordert, auch ohne behördliche Genehmigung die Verwertung weiterzuführen. w&p Zement hat den Drohungen standgehalten. Das heutige Vorgehen von Donau Chemie ist Theatralik und ein Scheinmanöver, denn die Kündigung des Vertrags ist seitens w&p bereits im Dezember erfolgt. w&p Zement halten an ihrem Weg des Dialoges mit der Bevölkerung fest. Das Unternehmen lässt sich nicht unter Druck setzen und durch rechtliche Schritten auch
nicht dazu nötigen, über die Köpfe der Menschen im Görtschitztal hinweg zu entscheiden.

Rückfragehinweis:
w&p Zement GmbH
Ferdinand-Jergitsch-Str.15
9020 Klagenfurt
Mobil: 0664 422 51 07
E-Mail: mh@danielkapp.at