w&p lädt Görtschitztaler ins Werk ein

w&p lädt Görtschitztaler ins Werk ein

Utl. Zementwerk arbeitet intensiv an der Zukunft des Görtschitztals mit, transparente und offene Kommunikation notwendig, zwei Millionen an Soforthilfemaßnahmen ausbezahlt

Klagenfurt, 05. Juni 2015 (Bitte beachten Sie die Sperrfrist mit 05. Juni 2015; 20:00 Uhr)…. Im Rahmen des heute durchgeführten Protestmarsches in Klagenfurt übergab w&p Zement der Organisatorin stellvertretend für die Görtschitztaler Bevölkerung eine Einladung zu einer Besichtigung und zum Gespräch in das Zementwerk Wietersdorf. „Wir werden über die Abläufe und Prozesse im Werk intensiv informieren und der Bevölkerung als Gesprächspartner zur Verfügung stehen“, erklärt Wolfgang Mayr-Knoch, Geschäftsführer der w&p Zement GmbH, den Grund der Einladung. Das Unternehmen ist bestrebt, gemeinsam mit allen Beteiligten an einer positiven Zukunft für das Tal zu arbeiten, in dem alle – die Einwohner, die (Bio-)Landwirte und das Zementwerk – leben und arbeiten können. „Auch wenn eine akute Gesundheitsgefährdung durch die Experten ausgeschlossen wird, gehen wir auf die Ängste und Bedürfnisse der Bevölkerung ein. Wir werden unseren Beitrag leisten – sei es durch strenge Kontrollen oder durch Investitionen in umweltverbessernde Maßnahmen“, so Mayr-Knoch. Auch bei den Lichtermärschen zum Werk Wietersdorf ist w&p anwesend und steht den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Wichtig für das Unternehmen ist auch die nachhaltige Standortsicherung. „Wir müssen es schaffen, das Vertrauen der Bevölkerung in das Werk zurückzugewinnen, und wir werden dabei besonders auf die Ängste und Bedürfnisse der Bevölkerung achten. Nur so können wir gemeinsam den Standort erhalten und die Arbeitsplätze langfristig sichern“, so Mayr-Knoch weiter. Deshalb ist aus Sicht des Unternehmens ein offener und transparenter Umgang mit allen Beteiligten essentiell. Die Einladung ins Werk soll dazu einen Beitrag leisten. Mit den von w&p Zement gesetzten Maßnahmen und dem Tausch der Futtermittel ist garantiert, dass es rund um das Werk zu keiner weiteren HCB-Belastung kommt. Das belegen sowohl die Messungen des Landes als auch von Greenpeace, die in den letzten Tagen veröffentlicht wurden. Damit ist eine wichtige Forderung, die aus dem Bericht zur Blutuntersuchung der MedUni Wien hervorgeht, erfüllt. Darüber hinaus hat w&p Zement seit Bekanntwerden der HCB-Belastung im Görtschitztal bis Ende Mai 2015, Zahlungen in der Höhe von rund zwei Millionen Euro an Soforthilfemaßnahmen an betroffene Landwirte und Direktvermarkter geleistet. „Ziel war es nicht, Almosen zu verteilen, wie es uns manchmal vorgeworfen wird, sondern rasch und unbürokratisch zu helfen“, sagt Mayr-Knoch, Geschäftsführer der w&p Zement. Das Unternehmen hat zudem auch für bedeutende umweltschonende Maßnahmen rund drei Millionen Euro (Quecksilberreduktionsanlage) investiert. Selbstverständlich wird w&p auch weiterhin kooperativ mit allen Behörden und der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, sowie zu einer gemeinsamen Lösung für das Tal beitragen.

Rückfragehinweis:
W&P Zement GmbH
Ferdinand-Jergitsch-Str.15
9020 Klagenfurt
T +43 463 56676 0
Wolfgang.dittmar@drei.at