Transparenz gegenüber Behörde u.Bürgerbeirat

Transparenz gegenüber Behörde u.Bürgerbeirat

W&P übernehmen als Betrieb die Verantwortung, bei der Lösung der HCB-Problematik in der Region mitzuarbeiten und zwar unabhängig von der Frage der juristischen Verantwortung.
W&p möchten den Betroffenen schnell und unbürokratisch helfen. Zuerst kommen die Menschen; die juristische Aufarbeitung läuft getrennt davon.
W&P stellen klar, dass sie gegen die behördlichen Bescheide nicht verstoßen haben. Das Einreichprojekt mit der angegebenen Blaukalk-Aufgabestelle, der sogenannten Tinkalbox, wurde ohne Auflagen von der Behörde genehmigt. W&P stellen ebenso klar, dass es über den vorgeschriebenen Förderweg von der Aufgabestelle zum Drehrohrofen nunmehr Auffassungsunterschiede mit der Behörde gibt. Die verfahrenstechnische Umsetzung der Blaukalk – Eingabe erfolgte unter anderem auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie des Landes. Die konkrete Form der Projektumsetzung wurde dem Land und dem Bürgerbeirat mitgeteilt.
W&P ist unabhängig von der juristischen Beurteilung jedenfalls an voller Transparenz der Sachverhaltsaufklärung interessiert und arbeitet dazu konstruktiv mit Behörden und Staatsanwaltschaft zusammen. Es ist das Anliegen der W&P, den Betrieb in Klein St.Paul mit rund 250 Mitarbeitern geordnet und umweltverträglich fortzuführen. In diesem Sinne begrüßt W&P, dass die Behörde auch untersucht, ob Blaukalk auch außerhalb des W&PProjektes auf verschiedenen Flächen aufgetragen wurde, solche Untersuchungen wurden heute von Dr. Albert Kreiner von der Landesregierung bestätigt. Die bisherigen Mess- und Untersuchungsergebnisse haben ein widersprüchliches Bild ergeben, und zwar sowohl zur emissionstechnisch optimalen Einbringungsstelle als auch zu Ausbreitung und Belastungsverteilung. Es gibt starke Hinweise darauf, dass es mehrere Belastungspfade gegeben haben dürfte.
Die gestrige (10.12.) Aussage von Landesrat Rolf Holub in der ZiB 2, dass die Behörde den Blaukalk-Einsatz mittlerweile untersagt habe, ist nicht korrekt; vielmehr haben W&P von sich aus den vorläufigen weiteren Einsatz von Blaukalk gestoppt.